COVID-19

Abfederungsmassnahmen für die Kultur

Kulturschaffende und Kulturbetriebe sind stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Bund und Kantone haben ein Paket an Abfederungsmassnahmen geschnürt, um Existenzen zu sichern und längerfristige Schäden am Kulturleben zu verhindern. Im Kanton Basel-Stadt stehen für den Zeitraum Frühjahr 2020 bis Ende 2021 total 40 Millionen Franken für Corona-Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich zur Verfügung, je hälftig finanziert von Kanton und Bund.

Rückblick

Die Abteilung Kultur hat bis zum 20. September 2020 Gesuche für Ausfallentschädigungen von Kulturschaffenden und von Kulturunternehmen im Kanton Basel-Stadt für den Schadenszeitraum März bis Oktober 2020 entgegengenommen. Diese werden bis spätestens 31. Dezember 2020 bearbeitet. Sollten Sie Fragen zu bereits eingereichten Gesuchen haben, so schreiben Sie bitte an kulturgesuche.pd@bs.ch.

Der Regierungsrat von Basel-Stadt hat am 21. April 2020 ein Gremium eingesetzt, das abschliessend über die Gesuche befindet. Darin haben Einsitz: Katrin Grögel (Vorsitz), Co-Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt; Arnaud Simonet, Leiter Logistik arbeitsmarktliche Massnahmen, Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt; Lukas Schwank, Mitarbeiter Finanzanalyse und Planung, Finanzverwaltung Basel-Stadt; Florian Wieland, Advokat, Zentraler Rechtsdienst, Justiz- und Sicherheitsdepartment Basel-Stadt. Das Sekretariat führt die Abteilung Kultur.

Ausblick

Aufbauend auf dieser ersten Phase der Abfederungsmassnahmen haben Bundesrat und Parlament die Weichen für die kommende Phase gestellt, die bis Ende 2021 dauern wird. Gesetzliche Grundlage ist das Covid-19-Gesetz, dem das Bundesparlament am 25. September 2020 zugestimmt hat. Darauf abgestützt hat der Bundesrat am 14. Oktober 2020 eine Verordnung verabschiedet, die es den Kantonen ermöglicht, die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen weiterzuführen und neu Transformationsprojekte zu unterstützen. Suisseculture Sociale wird weiterhin Nothilfen an Kulturschaffende ausrichten und die Verbände werden wie bisher für die Laienkultur zuständig sein.

Der Regierungsrat Basel-Stadt hat am 10. November 2020 entschieden, dass die Bundesmassnahmen auch im Kanton Basel-Stadt fortgesetzt werden sollen. Er hat hierfür eine Verordnung erlassen und Mittel zur Verfügung gestellt. Somit können Kulturunternehmen bis Ende 2021 nicht-rückzahlbare Finanzhilfen in Form von Ausfallentschädigungen beantragen und neu auch Beiträge für Transformationsprojekte. Auch Kulturschaffende können sich an Transformationsprojekten beteiligen. Die Abteilung Kultur wird ab anfangs Dezember online Gesuche entgegennehmen. Lesen Sie dazu die Medienmitteilung

Verschärfung der Massnahmen in Basel-Stadt

Am 28. Oktober 2020 hat der Bundesrat weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen. Zusätzlich dazu hat der Regierungsrat Basel-Stadt am 20. November 2020 die Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie im Kanton weiter verschärft: Neu gilt bei Veranstaltungen eine Obergrenze von 15 Personen. Neben Clubs und Tanzlokalen werden auch alle Gastrobetriebe geschlossen. Für den regulären Betrieb von Museen und Galerien, Bibliotheken und Archiven gilt weiterhin die Schutzkonzeptpflicht. Die Massnahmen treten am 23. November 2020 in Kraft und sind vorläufig befristet bis am 13. Dezember 2020. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Kulturschaffende

Ein buntes Stimmungsbild für die aktuellen Veranstaltungen

Hier finden Sie Informationen für Kulturschaffende, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmenausfälle haben.

Kulturunternehmen

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