COVID-19

Kulturschaffende und Kulturbetriebe sind stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Die Massnahmen des Bundes und Kantons haben das Ziel, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie abzumildern, die Existenz von Kulturschaffenden zu sichern und Kulturunternehmen bei der Anpassung an die durch die Pandemie veränderten Verhältnisse zu unterstützen. Damit soll eine nachhaltige Schädigung der Schweizer Kulturlandschaft verhindert werden sowie die kulturelle Vielfalt erhalten bleiben.

Im Kanton Basel-Stadt stehen für den Zeitraum Frühjahr 2020 bis Ende 2021 total 40 Millionen Franken für Corona-Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich zur Verfügung, je hälftig finanziert von Kanton und Bund.

Covid-19-Gesetz

Bundesrat und Parlament haben die Weichen für die kommende Phase gestellt, die bis Ende 2021 dauern wird. Gesetzliche Grundlage ist das Covid-19-Gesetz und die dazugehörende Verordnung vom 14. Oktober sowie die Änderung vom 18. Dezember. Letztere ermöglicht es den Kantonen, die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen weiterzuführen und neu Transformationsprojekte zu unterstützen. Zusätzlich wird Suisseculture Sociale weiterhin Nothilfen an Kulturschaffende ausrichten. Die Verbände werden wie bisher für die Laienkultur zuständig sein.

Der Regierungsrat Basel-Stadt hat am 10. November 2020 entschieden, dass die Bundesmassnahmen auch im Kanton Basel-Stadt fortgesetzt werden sollen. Er hat hierfür eine Verordnung erlassen und Mittel zur Verfügung gestellt. Somit können Kulturunternehmen bis Ende 2021 nicht-rückzahlbare Finanzhilfen in Form von Ausfallentschädigungen beantragen und neu auch Beiträge für Transformationsprojekte.

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Taggelder zur Existenzsicherung von Kulturschaffenden

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Stadt hat am 9. Februar 2021 entschieden, für den Zeitraum von November 2020 bis April 2021 Taggelder zur Existenzsicherung von Kulturschaffenden auszurichten. Diese kantonale Massnahme erfolgt ergänzend zur den Bundesmassnahmen für Kulturunternehmen. Beitragsberechtigt sind selbständigerwerbende und freischaffend in projektbezogenen Kurzzeitanstellungen arbeitende, professionelle Kulturschaffende mit Wohn- oder Geschäftssitz in Basel-Stadt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Aktuelle Massnahmen

Am 13. Januar hat der Bundesrat weitere schweizweite Massnahmen gegen die schnelle Ausbreitung des Coronavirus ergriffen, um die Kontakte drastisch zu reduzieren:

Neu gilt ab Montag, 18. Januar eine Home-Office-Pflicht, Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs werden geschlossen, private Veranstaltungen und Menschenansammlungen werden weiter eingeschränkt und der Schutz von besonders gefährdeten Personen am Arbeitsplatz wird verstärkt. Kultureinrichtungen wie Museen, Kinos, Bibliotheken bleiben weiterhin geschlossen.

Der Bundesrat verlängert damit die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen bis Ende Februar.

Die Medienmitteilung dazu finden Sie hier

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Entscheidgremium

Der Regierungsrat von Basel-Stadt hat ein Gremium eingesetzt, das abschliessend über die Gesuche befindet. Darin haben Einsitz: Katrin Grögel (Vorsitz), Co-Leiterin Abteilung Kultur Basel-Stadt; Arnaud Simonet, Leiter Logistik arbeitsmarktliche Massnahmen, Amt für Wirtschaft und Arbeit Basel-Stadt; Lukas Schwank, Mitarbeiter Finanzanalyse und Planung, Finanzverwaltung Basel-Stadt; Florian Wieland, Advokat, Zentraler Rechtsdienst, Justiz- und Sicherheitsdepartment Basel-Stadt; Christian Rohner, Leiter Ausstellungen und digitales Museum, Museum für Kommunikation Bern. Das Sekretariat führt die Abteilung Kultur.

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Unterstützungsmassnahmen Kulturschaffende

Hier finden Sie Informationen für Kulturschaffende, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmenausfälle haben.

Unterstützungsmassnahmen Kulturunternehmen

Hier finden Sie Informationen für Kulturunternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie Einnahmeausfälle haben.